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Auswertungen und Jahresexport

Die Seite „Auswertungen“ zeigt dir die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) eines Jahres, Einnahmen und Ausgaben je Monat und die offenen Posten. Unter „Einstellungen“ lädst du das Jahresarchiv als ZIP für die Aufbewahrung herunter. Als Anlage EÜR an das Finanzamt geht die EÜR unter Jahreserklärungen.

Seite Auswertungen mit Kennzahlen, Säulendiagramm der Einnahmen und Ausgaben je Monat und der EÜR-Tabelle

Überblick

Oben wählst du das Jahr (Vor- und Folgejahr per Pfeil, dazu alle Jahre mit Bankumsätzen, festgeschriebenen Rechnungen oder gebuchten Belegen). Darunter stehen vier Kennzahlen:

Kennzahl Bedeutung
Einnahmen (netto) Summe der Monatswerte, ohne Umsatzsteuer; darunter der Bruttowert laut EÜR
Ausgaben (netto) Summe der Monatswerte, ohne Vorsteuer (Belege ohne Vorsteuerabzug brutto); darunter der Bruttowert laut EÜR mit Vorsteuer und gezahlter Umsatzsteuer
Gewinn bzw. Verlust Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben laut EÜR
Offene Forderungen Summe aller offenen Rechnungen heute, mit Anzahl und Zahl der überfälligen

EÜR nach Zufluss und Abfluss

Haben rechnet die EÜR nach § 4 Abs. 3 EStG: Es zählt, wann Geld fließt, nicht wann eine Rechnung geschrieben oder ein Beleg gebucht wurde. Die Berechnung steht in packages/core/src/euer.ts, die Daten sammelt apps/web/src/server/modules/auswertungen/reports.ts.

Was zählt

Quelle Datum EÜR-Position
Zahlungseingang, im Bankabgleich einer Rechnung zugeordnet Buchungstag des Umsatzes Einnahmen netto (steuerpflichtig oder steuerfrei) und vereinnahmte Umsatzsteuer
Zahlung, im Bankabgleich einem Beleg zugeordnet Buchungstag des Umsatzes Ausgabe in der Kategorie des Belegs und gezahlte Vorsteuer; ohne Vorsteuerabzug (Kleinunternehmer) der Bruttobetrag als Ausgabe
Gebuchter Beleg, privat bezahlt Belegdatum wie oben
Bankumsatz „Umsatzsteuer an das Finanzamt“, Ausgang Buchungstag An das Finanzamt gezahlte Umsatzsteuer
Bankumsatz „Umsatzsteuer an das Finanzamt“, Eingang Buchungstag Vom Finanzamt erstattete Umsatzsteuer
Bankumsatz „Kontoführung und Bankgebühren“ Buchungstag Ausgabe „Kontoführung und Gebühren“
Bankumsatz „Mahngebühren und Verzugszinsen“ Buchungstag Umsatzsteuerfreie und nicht steuerbare Betriebseinnahmen
Beleg mit Kategorie „Anlagegut“, bezahlt Buchungstag bzw. Belegdatum nur die Vorsteuer; der Kaufpreis wirkt über die AfA
Anlagenverzeichnis Jahr laut Abschreibungsplan AfA, Sofortabschreibung GWG, Auflösung Sammelposten, Restbuchwert bei Abgang (Anlagen und AfA)

Bei Teilzahlungen teilt Haben die Zahlung im Verhältnis der Rechnung bzw. des Belegs auf Netto und Steuer je Steuersatz auf. Hebst du eine Zuordnung im Bankabgleich auf, hebt die Gegenzeile die ursprüngliche Zahlung in der EÜR genau auf.

Was nicht zählt

  • Bankumsätze, die du noch nicht zugeordnet hast. Ordne vor dem Jahresabschluss alles im Bankabgleich zu.
  • Belege, die noch nicht gebucht sind, und über die Bank zu zahlende Belege ohne zugeordnete Zahlung (die stehen unter „Offene Verbindlichkeiten“).
  • Privatentnahmen und -einlagen sowie Geldtransit zwischen eigenen Konten. Sie sind nicht betrieblich.
  • Rechnungsentwürfe und Rechnungen ohne Zahlungseingang.

Bruttomethode

Wie in der Anlage EÜR ist die vereinnahmte Umsatzsteuer eine Betriebseinnahme. Gezahlte Vorsteuer und die an das Finanzamt gezahlte Umsatzsteuer sind Betriebsausgaben, eine Erstattung vom Finanzamt ist wieder Einnahme. Ob du Ist- oder Soll-Versteuerung eingestellt hast, ändert an der EÜR nichts; das betrifft nur die Umsatzsteuer-Voranmeldung.

Die Tabelle „Einnahmen-Überschuss-Rechnung“ zeigt:

  • Betriebseinnahmen: Betriebseinnahmen als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer (nur, wenn es solche gibt), Umsatzsteuerpflichtige Betriebseinnahmen (netto), Umsatzsteuerfreie und nicht steuerbare Betriebseinnahmen, Private Kfz-Nutzung, Vereinnahmte Umsatzsteuer, Umsatzsteuer auf unentgeltliche Wertabgaben (beide nur bei privat genutzten Firmenwagen), Vom Finanzamt erstattete Umsatzsteuer. Belege mit Privatanteil zählen nur mit dem betrieblichen Teil
  • Betriebsausgaben: eine Zeile je Belegkategorie mit Betrag (Software, Hosting, Telefon …), die Abschreibungen aus dem Anlagenverzeichnis (nur, wenn es welche gibt), Gezahlte Vorsteuerbeträge, An das Finanzamt gezahlte Umsatzsteuer
  • Gewinn bzw. Verlust

Zahlungen auf Kleinunternehmer-Rechnungen (§ 19 UStG) stehen in der eigenen Zeile für Kleinunternehmer. Rechnungen mit Reverse Charge, ins Drittland oder steuerfrei nach § 4 UStG zählen wie Umsätze zu 0 % als umsatzsteuerfrei und nicht steuerbar. Die Steuer auf Belegen, die ohne Vorsteuerabzug gebucht sind, ist Teil der Ausgabe und erscheint nicht unter den Vorsteuerbeträgen.

Belege ohne gültige Kategorie landen unter „Sonstiger Aufwand“. Welche Kategorie auf welches Konto geht, steht in Buchhaltung in Haben.

Einnahmen und Ausgaben je Monat

Das Säulendiagramm zeigt je Monat die Einnahmen und Ausgaben netto nach Zahlungsdatum, also ohne Umsatzsteuer, Vorsteuer und Zahlungen an oder vom Finanzamt. Bankgebühren zählen zu den Ausgaben. Fährst du mit der Maus über einen Monat oder springst per Tab-Taste hinein, siehst du die Werte. Unter „Als Tabelle anzeigen“ stehen dieselben Zahlen mit Überschuss je Monat und Jahressumme.

Offene Posten

Die beiden Tabellen am Ende zeigen den Stand von heute, unabhängig vom gewählten Jahr. Sortiert wird nach Fälligkeit.

  • Offene Forderungen: festgeschriebene Rechnungen und Rechnungskorrekturen, die nicht storniert sind, mit Betrag abzüglich zugeordneter Zahlungen. Eine Korrektur erscheint mit negativem offenem Betrag, ebenso eine Stornorechnung, solange die Zahlung auf die stornierte Rechnung noch nicht erstattet ist. Offen heißt hier dasselbe wie in der Rechnungsliste und im Bankabgleich.
  • Offene Verbindlichkeiten: gebuchte Belege mit Zahlung „Bank“, abzüglich zugeordneter Zahlungen. Ohne Fälligkeitsdatum gilt das Belegdatum.

Der Status zeigt, wie viele Tage ein Posten überfällig ist oder in wie vielen Tagen er fällig wird. Nummer bzw. Rechnungsnummer führen zur Rechnung oder zum Beleg.

EÜR als CSV

„EÜR als CSV“ lädt euer-<Jahr>.csv über /api/auswertungen/<Jahr>. Die Datei hat drei Spalten (Bereich;Position;Betrag (EUR)) mit allen Zeilen der Tabelle, den beiden Summen und dem Ergebnis. Format: UTF-8 mit BOM, Semikolon als Trennzeichen, Zeilenende CRLF, Beträge wie in den Exporten mit Dezimalkomma und ohne Tausenderpunkt (1234,56). Excel und LibreOffice öffnen sie mit Doppelklick richtig.

Grenzen

Die Auswertung ist eine Vorschau und ersetzt nicht die Anlage EÜR. Bekannte Lücken:

  • Haben gibt keine Zeilennummern der Anlage EÜR aus. Du überträgst die Positionen selbst oder gibst die CSV an deine Steuerberatung.
  • Anlagevermögen und Abschreibungen (AfA) bildet Haben nicht ab. Die Kategorie „Hardware“ ist für geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 € netto gedacht und zählt voll im Jahr der Zahlung. Teurere Anschaffungen musst du außerhalb von Haben abschreiben.
  • Umsätze zu 0 %, Reverse Charge, Drittland und steuerfreie Umsätze landen gemeinsam unter „Umsatzsteuerfreie und nicht steuerbare Betriebseinnahmen“, ohne weitere Unterscheidung.
  • Private Kfz-Nutzung, Arbeitszimmer, Bewirtungsanteile und ähnliche Korrekturen kennt Haben nicht.

[!NOTE] Lass die EÜR vor der Abgabe von deiner Steuerberatung prüfen, besonders im ersten Jahr mit Haben und wenn du Altbestand aus Lexoffice übernommen hast.

DATEV-Export für die Steuerberatung

Unter Einstellungen › Export › DATEV-Export lädst du die Buchungen eines Jahres als DATEV-Buchungsstapel herunter. Das ist die Datei, die Kanzleien in DATEV Unternehmen online oder Kanzlei-Rechnungswesen einlesen.

  • Format: EXTF, Formatkategorie 21, Version 13, Windows-1252.
  • Kopfdaten: Berater- und Mandantennummer (von der Kanzlei), Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr, Sachkontenlänge 4, Kontenrahmen SKR03 bzw. SKR04 wie in Haben.
  • Buchungssätze: Jede Buchung aus dem Journal wird in Buchungssätze „Konto an Gegenkonto“ zerlegt. Die Summe je Konto ist danach genau die aus der Saldenliste.
  • Umsatzsteuer: Haben bucht die Steuer als eigene Zeile, bei Ist-Versteuerung zuerst auf „Umsatzsteuer nicht fällig“. Damit DATEV sie nicht ein zweites Mal aus den Erlösen herausrechnet, tragen Buchungen auf Automatikkonten (SKR03 8400 und 8300, SKR04 4400 und 4300) den BU-Schlüssel 40 (Aufhebung der Automatik).
  • Belegfeld 1: die Rechnungsnummer bzw. die Belegnummer des Lieferanten; Buchungstext: wie im Journal, auf 60 Zeichen gekürzt.
  • Festschreibung: gesetzt, wie in Haben.

Stimm die Übergabe einmal mit der Kanzlei ab: manche Kanzleien buchen lieber brutto mit Steuerschlüssel. Die Belege selbst stehen im Jahresarchiv.

Jahresexport

Unter Einstellungen › Export › Jahresarchiv wählst du ein Jahr und lädst mit „ZIP herunterladen“ alles herunter, was Haben zu diesem Jahr gespeichert hat. Zur Auswahl stehen alle Jahre mit Daten, dazu immer das laufende und das vorige Jahr. Die Datei heißt Haben-<Jahr>-<Datum>.zip und kommt von /api/export/<Jahr>.

Das ZIP wird beim Herunterladen Datei für Datei erzeugt und gestreamt. Auch große Jahre brauchen deshalb kaum Arbeitsspeicher auf dem Server; der Download beginnt sofort, eine Gesamtgröße zeigt der Browser aber nicht an.

Inhalt

Zugeordnet wird nach Datum: Rechnungen nach Rechnungsdatum, Belege nach Belegdatum (ohne Datum nach Tag des Hochladens), Buchungen nach Buchungsdatum, Bankumsätze nach Buchungstag, Voranmeldungen nach Zeitraum, das Protokoll nach Zeitpunkt der Änderung.

Pfad Inhalt
LIESMICH.txt Firma, Steuernummer, Zeitraum, Erstellungszeitpunkt, Haben-Version, Erklärung aller Ordner, Prüfanleitung und Hinweise zur Aufbewahrung
angebote/ Nur wenn vorhanden: festgeschriebene Angebote als PDF, angebote.csv mit Antwort des Kunden, Rechnung und SHA-256
rechnungen/ Festgeschriebene Rechnungen, Stornos und Korrekturen als PDF und E-Rechnungs-XML (bei ZUGFeRD steckt das XML zusätzlich im PDF); rechnungen.csv mit Beträgen, Format, Zeitpunkt der Festschreibung und SHA-256. Entwürfe fehlen.
belege/ Alle Belege des Jahres als Originaldatei, Name Datum_Lieferant_Kurz-ID; belege.csv mit Beträgen je Steuersatz, Kategorie, Zahlung, Status, Quelle der Auslesung, SHA-256 und ursprünglichem Dateinamen
anlagen/anlagenverzeichnis.csv Anlagenverzeichnis des Jahres je Anlage: Anschaffung, Buchwert am Jahresanfang, Zugang, AfA, Abgang, Buchwert am Jahresende, ob die AfA gebucht ist
buchungen/journal.csv Journal, eine Zeile je Buchungszeile mit Konto, Kontoname, Soll, Haben und Steuerschlüssel; Gegenbuchungen verweisen auf die Ursprungsbuchung
bank/<IBAN>/umsaetze.csv Importierte Umsätze je Konto mit zugeordnetem und offenem Betrag
bank/zuordnungen.csv Zuordnungen zu Rechnungen, Belegen und Buchungen ohne Beleg; aufgehobene als Gegenzeile
bank/importe.csv Importierte Auszugsdateien mit SHA-256, Zeitraum und Salden (die Dateien selbst speichert der Bankimport nicht)
umsatzsteuer/<JJJJ-MM>/ Je Monat die Voranmeldung als anmeldung.json (bei mehreren, etwa berichtigten, anmeldung-1.json, anmeldung-2.json …), übermittlungen.csv und je Prüfung oder Übermittlung das ERiC-Protokoll (PDF) sowie das gesendete und empfangene XML
lexoffice/ Nur bei übernommenem Altbestand, siehe unten
stammdaten/ kontakte.csv (aktueller Stand), kontakt-versionen.csv (alle Versionen), bankkonten.csv, firma.json
protokoll/audit.csv Änderungsprotokoll des Jahres mit altem und neuem Wert als JSON, in der Reihenfolge der Hash-Kette mit Ketten-Nr., Vorgänger-Hash und Hash
protokoll/pruefwert.txt Prüfwert (Kopf der Hash-Kette) beim Erstellen des Archivs und am Ende des Jahres, zum Aufbewahren außerhalb des Servers
FEHLER.txt Nur wenn eine Datei nicht lesbar war, mit Liste der betroffenen Belege
pruefsummen.sha256 SHA-256 jeder anderen Datei im Archiv

Die Stammdaten sind nicht nach Jahr gefiltert, sondern der Stand beim Export.

Der Ordner lexoffice/ enthält, falls du aus Lexoffice umgezogen bist (siehe Umzug aus Lexoffice):

Pfad Inhalt
lexoffice/belege/ Original-PDFs, E-Rechnungs-XML und Anhänge der Lexoffice-Belege des Jahres
lexoffice/belege.csv Je Beleg Art, Richtung, Nummer, Kontakt, Beträge, Status, Zahlungsdatum, Steuersätze und Kategorien als JSON, Dateien mit SHA-256 und Lexoffice-ID
lexoffice/datev-buchungen.csv Die Zeilen des DATEV-Buchungsstapels mit Datei und Zeilennummer im Original
lexoffice/originale/<Art>/ Die unveränderten Originalexporte des Jahres: datev, idea, elster, kontoauszug, sonstiges

PDF-, XML- und Bilddateien sind byte-genau die gespeicherten Originale. Fehlt eine Belegdatei im Speicher oder passt ihr Inhalt nicht mehr zum Hash, bricht der Export nicht ab: Die Zeile in belege.csv trägt dann „FEHLT“, und FEHLER.txt nennt den Beleg.

CSV-Format

Alle CSV-Dateien im Archiv sind gleich aufgebaut:

  • UTF-8 mit BOM, Trennzeichen Semikolon, Zeilenende CRLF
  • Beträge in Euro mit Dezimalkomma und ohne Tausenderpunkt (1234,56), negative mit Minus
  • Datumsangaben als JJJJ-MM-TT, Zeitpunkte in UTC nach ISO 8601
  • Felder mit Semikolon, Anführungszeichen oder Zeilenumbruch in Anführungszeichen, Anführungszeichen verdoppelt (RFC 4180)
  • Wahrheitswerte als ja bzw. nein

Prüfsummen prüfen

pruefsummen.sha256 hat das Format von sha256sum. Nach dem Entpacken im Archivordner:

sha256sum -c pruefsummen.sha256           # Linux
shasum -a 256 -c pruefsummen.sha256       # macOS

Unter Windows berechnest du den Hash einzelner Dateien in PowerShell mit Get-FileHash -Algorithm SHA256 <Datei> und vergleichst ihn mit der Zeile in pruefsummen.sha256.

Zusätzlich stehen in rechnungen.csv und belege.csv die SHA-256-Werte, die Haben beim Festschreiben bzw. Hochladen berechnet hat. Sie müssen zu den Dateien im Archiv passen; so siehst du, dass sich seitdem nichts verändert hat.

Änderungsprotokoll prüfen

Unter Einstellungen › Export › Änderungsprotokoll prüfen rechnet „Kette prüfen“ die Hash-Kette des Audit-Logs und die Siegel aller festgeschriebenen Datensätze nach und gleicht das Journal mit Umsatzsteuer und EÜR ab (Abgleich). In das Feld darunter fügst du einen aufbewahrten Prüfwert ein, etwa aus protokoll/pruefwert.txt oder aus der wöchentlichen Mail, und vergleichst ihn mit dem Protokoll. Was die Prüfung erkennt und was nicht, steht unter Buchhaltung in Haben.

Keine Geheimnisse im Export

Das ELSTER-Zertifikat und der Lexware-API-Schlüssel sind nie im Archiv. Im Änderungsprotokoll fehlen die verschlüsselten Inhalte, vom Zertifikat stehen nur Dateiname, Ablaufdatum, Status und Hochladezeitpunkt drin. Firmendaten, Kontakte und Bankverbindungen sind dagegen enthalten; behandle das ZIP wie deine Buchhaltung selbst.

Aufbewahrung

Der Text in LIESMICH.txt fasst die Fristen nach § 147 AO und den GoBD so zusammen:

  • Bücher und Aufzeichnungen: 10 Jahre
  • Buchungsbelege: 8 Jahre (seit 2025)
  • Handels- und Geschäftsbriefe: 6 Jahre

Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahrs. Am einfachsten bewahrst du das ganze Archiv 10 Jahre auf, für 2025 also bis mindestens 31.12.2035, unverändert und lesbar, zum Beispiel zusätzlich zum Backup auf einem zweiten Datenträger. Elektronisch empfangene Rechnungen (E-Rechnungen) musst du elektronisch aufbewahren; ein Ausdruck reicht nicht.

[!IMPORTANT] Die Fristen haben sich zuletzt geändert und können für dich abweichen. Kläre mit deiner Steuerberatung, wie lange du was aufbewahren musst, bevor du alte Daten löschst. Das Jahresarchiv ersetzt kein Backup der Datenbank und der Belegdateien (siehe Installation).

Ein guter Zeitpunkt für den Export ist, wenn das Jahr abgeschlossen ist: alle Umsätze zugeordnet, alle Belege gebucht, die Dezember-Voranmeldung übermittelt. Du kannst den Export jederzeit wiederholen; Änderungen danach, etwa eine berichtigte Voranmeldung, stehen dann im neuen ZIP.